Veras Welt

Mein Blog

Juni 2013

Das Bild von sich

Das Bild von sich

Leben

Jeden Morgen schaue ich in den Spiegel und man sollte meinen, ich wüsste, wie ich aussehe. Anscheinend tue ich dies aber nicht. Zum einen erschrecke ich gelegentlich, wenn ich eigentlich mit dem Gefühl aus dem Haus gegangen bin, ganz toll auszusehen und dann zufällig mein Spiegelbild in einem Schaufenster entdecke. Wieso sehe ich da jetzt so fett aus? Das war doch heute morgen noch nicht da? Ich habe verschiedene Theorien, die dieses Phänomen erklären könnten. Die für mich glaubhafteste ist die Morphium-Theorie. Als ich einmal im Krankenhaus lag und im Nachbarbett ein Unfallopfer lag, habe ich gelernt, dass der menschliche Körper erstaunliche Mechanismen hat. Beispielsweise schüttet er einen besonderen Stoff aus, wenn einem Menschen schlimme Dinge geschehen. Dieser Stoff soll dem Morphium ähnlich sein und hat auch ähnliche Wirkung. Nun ist meine Vermutung, dass dieser Stoff auch ausgeschüttet wird, wenn ich am Morgen vor dem Spiegel stehe. Glücklich berauscht verlasse ich dann meine Wohnung, um dann nach Nachlassen der berauschenden Wirkung in der harten Realität aufzuwachen.

Zum Artikel
Einsamer Geburtstag in Deckenpfronn

Einsamer Geburtstag in Deckenpfronn

Leben

Mit zunehmendem Alter neigt so mancher dazu, die regelmäßig auftretenden Geburtstage herunter zu spielen. Schließlich hat man ja Übung darin und die wachsende Jahreszahl nimmt langsam bedrohliche Ausmaße an. Wenn es also kein runder Geburtstag ist, dann neigt man zu Aussagen wie "Ach, der Geburtstag ist doch ein Tag wie jeder andere". So auch ich vor einigen Wochen, als mir das Angebot zu einem interessanten Workshop auf den Tisch flatterte. Aber dafür müsste ich an meinem Geburtstag anreisen und würde am Abend alleine im Hotel sitzen. "Ach, was soll's. Nächstes Jahr habe ich ja voraussichtlich wieder einen Geburtstag" war meine souveräne Aussage. Gesagt, getan, der Workshop wurde gebucht.

Zum Artikel

Mein Blog-Dilemma

Entscheidungen Internet Marketing

Mir macht das Bloggen großen Spaß. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mal in die Statistik schaue, wie viele Besucher gekommen sind. Wer mich kennt weiß, dass ich generell gerne über mich erzähle und ein Blog ist das ideale Medium. Nun habe ich mich aber dummerweise in meiner Blogbegeisterung dazu hinreißen lassen und habe mal durch das Web geschaut, wie man das als Bloggerin richtig macht. Quelle: loop_oh@Flickr Die vielfältigen Ratschläge, die ich gefunden habe, stürzen mich nun in ein großes Dilemma. Denn ich muss nun eine Entscheidung treffen. Wie soll mein Blog denn sein? Was möchte ich erreichen?

Zum Artikel

Schicksal oder Schmetterling

Leben Schicksal

Mit dem Schicksal ist das so eine Sache. Wenn der Begriff Schicksal in einem Gespräch auftaucht, wird damit zumeist ein Ereignis beschrieben, dass ein Leben auf unvorhergesehene und unabänderliche Weise verändert hat. Oft wird diese Veränderung als negativ, als Schicksalsschlag, betrachtet. Aber natürlich kann das Schicksal auch positiv sein. Mir persönlich gefällt der Gedanke, dass Schicksal letztlich immer irgendwo positiv ist. Das mag in Anbetracht des Leidens eines Menschen eine abstruse Vorstellung sein. Spricht man aber mit Menschen, die einen solchen Schicksalsschlag erlebt haben, eine längere Zeit nachdem dem Ereignis, so erhält man vielfach die überraschende Aussage, dass dieser Schicksalsschlag letztlich Gutes in ihrem Leben bewirkt hat. Nicht selten sind die Menschen geradezu dankbar dafür, dass ihnen dieses widerfahren ist. Ist Schicksal letztlich eine Botschaft?Wenn also Ereignisse auf uns Menschen hereinprasseln, deren Tragweite wir nicht erfassen können und die unser Leben letztlich zum Guten wenden, dann liegt der Gedanke nahe, einen Plan dahinter zu vermuten. Allerdings ist mir der Gedanke eines großen Planers oder einer großen Planerin irgendwo suspekt. Wie perfide müsste diese Macht sein? Viel eher erscheint es mir plausibel, dass nicht eine dritte Macht unser Schicksal steuert, sondern wir es selbst sind. Vielleicht nicht in der direkten Art, ich tue dies und es bewirkt das. Nein, eher vergleichbar mit dem Erlebnis an einem Strand, wenn man ins Wasser geht. Man schiebt Wasser vor sich her und erzeugt Wellen. Diese treffen irgendwo auf andere Menschen, Gegenstände usw. Dadurch wiederrum etwas ausgelöst, was über unendlich viele Umwege auch wieder Auswirkungen auf uns hat. Also könnte das, was wir als Schicksal empfinden, lediglich eine Auswirkung des Schmetterlingseffekts sein. Sind wir einfach nur Spielbälle im Zusammenspiel unendlich vieler Kräfte? Quelle: rondeboom@Flickr

Zum Artikel

Gutenberg würde heute eBooks lesen

Meinung

Im Januar war es, als ich begann, Werbung für mein Buch zu machen. Ich hatte tolle Postkarten gedruckt, die ich auslegen wollte und diese drückte ich jedem Menschen in die Hand, der mir begegnete. Darauf standen Details zu meinem Buch und der folgenschwere Satz "Überall, wo es eBooks gibt". Damals hörte ich sie zum ersten Mal, die Aussage, die mich fortan nicht mehr loslassen sollte: "EBook? Ich lesen keine eBooks. Ich brauche das Haptische." Zumeist sah mein Gegenüber den etwas konsternierten Ausdruck in meinem Gesicht und versuchte dann, diese Aussage zu untermalen, in dem er so Dinge sagte wie "Weißt du, ich möchte Eselsohren machen können." oder "Ich liebe den Geruch von Büchern."

Zum Artikel
Zurück in der Menge

Zurück in der Menge

Aktion Marketing Self-Publishing

Es war schön. Einen kurzen Moment konnte ich Top100-Luft schnuppern und ein wenig aus der Menge herausragen.

Zum Artikel

Schnäppchenjagd

Aktion Marketing Self-Publishing

Die Menschen kaufen mein Buch. Dies ist eine wirklich schöne Erkenntnis. Allerdings kaufen sie erst, nachdem ich in der letzten Woche meine Preisaktion gestartet habe. In den Tagen seit diesem Start haben mehr Menschen mein Buch gekauft, als in den ganzen sechs Monaten zuvor. Na gut, es hört sich mehr an, als es ist. Vorher waren es gerade mal 50 eBook-Verkäufe. Ein Fakt, der mich in tiefe Zweifel gestürzt hatte. Was habe ich falsch gemacht? Warum sind die überwiegende Zahl der Rezensionen gut bis begeistert, aber niemand kauft mein Buch? Kaum ändere ich den Preis auf 99ct., ändert sich dies schlagartig. War es der vorherige Preis von € 2,99? Ist aber eigentlich keine Summe, die auf mich abschreckend wirkt. Dauvit Alexander@Flickr

Zum Artikel
Keine Geschichte verpassen
Gleich eintragen und ich informiere dich bevorzugt über neue Geschichten und Angebote.